Die Pflanze des Monats April 2018

 

Löwenzahn

 

(Taraxacum officinale)

Korbblütengewächs (Asteraceae)

 

Volksnamen: Wiesen-Löwenzahn, Kuhblume, Butterblume, Pusteblume

Der Löwenzahn mit seinen leuchtend gelben Blütenköpfchen ist sehr anpassungsfähig und deshalb überall anzutreffen. Er wird schon seit Urzeiten als Heil- und Wildsalatpflanze genutzt. Früher wurden die Blüten zum Färben von Butter verwendet, deshalb nannte man ihn auch Butterblume. Aus den Stengeln lassen sich im Handumdrehen Flöten herstellen, denen Kinder unterschiedliche Töne entlocken und ein „Wiesen-Konzert“ veranstalten können. Der Löwenzahn möchte seine Samen weit verbreiten, deshalb fliegen die „Fallschirmchen“ der Pusteblume bis zu 15 Kilometer weit.

 

Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Vitamine, Flavonoide, Gerbstoffe, Mineralien, Schleime, Inulin

 

Gesundheit: Löwenzahn besitzt erstaunliche therapeutische Fähigkeiten. Allgemein wird ihm eine harntreibende, entgiftende und stärkende Wirkung zugeschrieben. Er regt die Leber-, Nieren- und Gallenfunktion an. In der Volksheilkunde wird er zur Frühjahrskur, bei Rheuma und Gicht verwendet. Junge Löwenzahnblätter gibt man in den Salat.

 

Ernte: Löwenzahn wird im April und Mai gesammelt. Je nach Zubereitung kann die ganze Pflanze mit Wurzel verwendet werden.

 

Löwenzahngelee:

3/4 l Löwenzahnblüten

1/2 Zitrone

3/4 l Orangensaft (evtl. frisch gepresst)

500 g Gelierzucker (2:1)

 

Ein 1-Liter-Gefäß zu 3/4 mit Löwenzahn-Blütenköpfchen füllen und mit dem Orangensaft aufkochen. Zum Abkühlen beiseite stellen und anschließend durch einen Kaffee-Filter gießen. Den Saft einer halben Zitrone und den Gelierzucker zugeben. Das Gelee nach Packungsanweisung kochen und heiß in Gläser füllen.