Die Pflanze des Monats März 2019

 

 

Melisse

 

(Melissa officinalis)

Lippenblütengewächs (Lamiaceae)

 

Volksnamen: Zitronenmelisse, Bienenkraut, Honigblume

Die Melisse ist eine ausdauernde Pflanze mit vierkantigem Stängel, die bis zu 30 Jahre alt werden kann. Ursprünglich war sie im Mittelmeergebiet beheimatet und wurde später auch in unseren Klostergärten kultiviert. Wegen ihres zarten Zitronenduftes wird sie auch Zitronenmelisse genannt. Früher wurde sie von Imkern als Futterpflanze angebaut, da Bienen ihren Nektar lieben. Daher kommt auch ihr Name, was aus dem Griechischen abgeleitet Biene bedeutet. Sie ist eine unserer ältesten Heilpflanzen und erfuhr schon in der Antike höchste Wertschätzung. John Evelyn, ein englischer Autor, Architekt und Gartenbauer beschrieb sie als „das Beste für das Gehirn, denn sie stärkt das Gedächtnis und vertreibt die Melancholie“.

 

Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide

 

Gesundheit: Die Melisse ist ein Multitalent und eine optimale Heilpflanze für die heute oft stressbeladene  Zeit. Sie schafft innere Ausgeglichenheit und ist bekannt wegen ihrer beruhigenden Wirkung auf Nerven, Herz und Verdauungsorgane. Geschätzt werden auch ihre antiviralen Eigenschaften, besonders bei Lippenherpes. Auf die Schilddrüse wirkt die Melisse dämpfend. Junge Melissenblätter schmecken als Gewürz ausgezeichnet in Suppen, Salaten, Gemüse, Quark, usw.

 

Ernte: Melissenblätter werden vor der Blüte geerntet, dann sind sie am reichsten an Inhaltstoffen und haben den besten Geschmack.

 

Melissen-Reis:

400 g Basmati Reis

800 ml Gemüsebrühe

2 EL fein gehackte frische Melissenblätter

1 EL Butter

 

Gewaschenen Reis in die kochende Gemüsebrühe geben und 1 x aufkochen.

• Herdplatte ausschalten und Reis zugedeckt 10 Minuten köcheln/ziehen lassen.

• Nach Ende der Garzeit Butter und fein gehackte Melissenblätter untermischen.