Die Pflanze des Monats Januar 2018

 

Thymian

 

(Thymus vulgaris)

Lippenblütengewächs (Lamiaceae)

 

Volksnamen: Echter Thymian, Römischer Quendel

Thymian wird schon seit Urzeiten in der Heilkunde eingesetzt und galt früher als „Antibiotikum der armen Leute“. Schon die Römer und Griechen gebrauchten die aromatische Pflanze arzneilich. Zu uns gelangte er erst im 11. Jahrhundert.

Das griechische Wort thymos heißt Mut oder Kraft. Thymian ist also ein Mut machendes Kraut und Kräftigungsmittel. Er stammt aus Südeuropa und wird heute weltweit angebaut.

 

Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Gerbstoffe, Flavonoide

 

Gesundheit: Thymian wirkt anregend auf die Verdauung und gilt als Gewürz für fette Speisen. In der Volksheilkunde wird er vor allem bei Atemwegsinfektionen verwendet. Besonders geschätzt wird seine beruhigende und krampflösende Wirkung auf die Bronchien. Eine alte Volksweisheit lautet: „Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt.“

 

Thymian-Kartoffeln:

1 kg Kartoffeln (festkochend)

1 TL getrockneter oder 2 TL frischer Thymian

1 TL Paprikapulver

1 TL Salz

etwas Pfeffer

3 EL Olivenöl

 

Kartoffeln waschen, schälen und (mit einem Hobel) in dicke Scheiben schneiden. Thymian, Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Öl verrühren und mit den Kartoffelscheiben sehr gut vermischen. Auf einem mit Backpapier ausgelegen Blech verteilen und bei 170 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen. Zu den Thymian-Kartoffeln passen als Dip sehr gut Kräuterquark oder -frischkäse.